Seit Jahren steigen die Steuern für die Zigaretten. Dennoch gibt es einen starken Kern, welcher sich zwar über die steigenden Preise beschwert, aber nicht daran denkt, mit dem Rauchen aufzuhören. Dieses Verhalten kommt den Big Playern in der Tabakindustrie natürlich zugute. Obwohl der Großteil vom Verkaufspreis an Steuern dem Staat zufließt, steigen die Gewinne der Tabakkonzerne gefühlt jährlich. Da ist es nicht überraschend, dass die E-Zigarette zwar einen durchgehenden Anstieg erlebt, aber nicht von den entsprechenden Lobbys bekämpft wird. Obwohl genügend Geld vorhanden wäre.

Da der Staat kräftig am Verkauf der Zigaretten mitverdient, scheint es ein wenig scheinheilig, wenn Gesundheitsminister versuchen mit neuen Kampagnen der Raucherlobby den Kampf anzusagen. Es sieht aus der Sicht der Bevölkerung etwas so aus, als wäre dieser Vorgang eine reine Pflichtangelegenheit. Wenn nämlich tatsächlich kein Bürger mehr zum Glimmstängel greifen würde, dann wären wahrscheinlich Steuererhöhungen die Folge, um die finanziellen Verluste auszugleichen. Noch sind die Preise in einschlägigen Online Shops, wie bei Dampfi angenehm niedrig.

Somit ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch Liquids für E-Zigaretten stärker besteuert werden. Denn wenn eins sicher ist, dann das der Staat Produkte mag, die ordentlich Geld in die Staatskasse spülen. Damit trotz der zunehmenden Nichtraucher noch genügend Kunden vorhanden sind, investiert allen voran Philip Morris, einer der größten Tabakproduzenten der Welt, Millionen Beträge in die Entwicklung neuer Produkte.

Die Konkurrenz der Tabakindustrie

Überall, wo sich viel Geld verdienen lässt, da ist die Konkurrenz nicht weit. Wie bereits angekündigt, haben die Investitionen von Philip Morris ein neues, der E-Zigarette sehr ähnliches Produkt auf den Markt gebracht – Iqos. Dieses auf den ersten Blick zum verwechseln ähnliche Produkt, was wie eine E-Zigarette designed wurde, funktioniert nach einem ähnlichem Prinzip.

Auch bei Iqos ist das Konzept darauf begründet, dass jetzt der Tabak nicht mehr verbrannt, sondern verdampft wird. Dieses Vorgehen ist nicht weniger schädlich, aber für den Konsumenten deutlich angenehmer. Mit diesem Schachzug hat sich Philip Morris auf die Fahne geschrieben, dem Aufstieg der E-Zigarette einen Dämpfer zu verleihen.

Der Unterschied zum klassischen Dampfen liegt darin, dass hier anstatt Liquid, auf kleine Tabaksticks gesetzt wird. Die Sticks sind ein wenig kleiner als eine halbe Zigarette. Ein weiterer Unterschied liegt in der Temperatur. Bei einer ursprünglichen Zigarette verbrennt der Tabak mit ungefähr 800 °C und ist somit sehr heiss, wenn der Qualm inhaliert wird. Mit dem neuen Gerät wird der Tabak auf ca. 350°C zum Verdampfen erhitzt.

Folglich möchte der Tabakriese auch die Zielgruppe der Dampfer ansprechen. Wenn die ursprüngliche Zielgruppe langsam aber sicher abspringt, ist es verständlich, dass eine Firma sich neue Wege sucht, den Gewinn zu steigern.

iQOS vs E-Zigarette

Im direkten Vergleich ist die E-Zigarette immer noch das Original. Hier haben bereits Studien bewiesen, dass alleine der gesundheitliche Aspekt überwiegt. Auch die Variation der Geschmäcker ist bei einer Dampfe deutlich größer. Sinn und Zweck von iQOS ist es kurz gesagt, dass der Raucher seine Nikotindosis bekommt, ohne seine Mitmenschen mit lästigem Qualm zu belästigen. Geschmacklich ist es immer noch reiner Tabak. Wer auf den Tabakgeschmack steht, der kann jedoch auch zu Liquids mit entsprechendem Geschmack greifen. Somit hat die E-Zigarette im direkten Vergleich einen großen Vorteil.

Posted by on Juli 5th, 2017 at 21:52


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