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40 Lambo-Fans, Geld-Anleger und Luxussportwagenfreunde können sich auf 2017 freuen: Dann kann jeder ein Exemplar aus der limitierten Auflage des Lamborghini Centenario Coupé oder Roadster in Empfang nehmen und sich darüber freuen, dass sie Besitzer des stärksten jemals gebauten Lamborghini sind.

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Aus Anlass des 100. Geburtstags von Firmengründer Ferrucio Lamborgini wurden in der italienischen Sportwagenschmiede 40 Stück des Centenario aufgelegt. Die 20 Coupés und Cabrios sind schon seit Jahresbeginn ausverkauft. Und das trotz eines Grundpreises von 1,75 Millionen Euro für das Cabrio und zwei Millionen Euro für den Roadster– ohne Steuern versteht sich.

Man kann es den Käufern nicht verdenken, dass sie sich für den neuesten Lambo entschieden haben: Das Design des Luxussportwagen ist äußerst edel und futuristisch. Die Karosserie und Verkleidung besteht aus Carbonfaser, im Innenraum wurde Alcantara verwendet. Nicht nur die Heckpartie erinnert an ein Raumschiff, sondern auch der Innenraum mit seiner Infotainment-Schaltzentrale, über das auf einem großen Touchscreen unter anderem im Internet gesurft werden kann, E-Mails geschrieben und Nachrichten aus den sozialen Netzwerken abgerufen werden können. Außerdem umfasst das Infotainment ausgeklügelte Programme für die Aufzeichnung von Zeiten, Geschwindigkeiten und Andruckkraft. Besonders interessant sind die zwei optionalen Innenraumkameras, mit denen der Fahrer seine Fahrten aufzeichnen kann.

Ein mächtiger, ausfahrbarer Heckflügel verbessert besonders bei hohen Geschwindigkeiten die Aerodynamik und sorgt für mehr Druck zum Anpressen. Darüber hinaus wird er auch dafür, dass der Cententario auch im Stand schnell aussieht: Er kann 15 Zentimeter weit herausfahren und sich um 15 Grad drehen..

Die exklusiven Kunden des exklusiven Luxussportwagens konnten sich natürlich auch jede Farbe und Ausführung für den Centenario aus dem Lamborghini Programm auswählen. Viel wichtiger jedoch sind für neuen Besitzer sicherlich die Fahrleistungen des Sportwagens: Er wird angetrieben von einem V12-Saugmotor mit einer Leistung von 770 PS (566 kW) und einer Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h, wobei auf dem Tacho bereits nach 23,5 Sekunden das Tempo 300 km/h abzulesen ist. Von 0 auf 100 km/h ist der Centenario in nur 2,8 Sekunden. Eingebaute Luftkanäle in den Gehäusen der Frontscheinwerfer sowie weitere Luftkanäle in den seitlichen Schürzen sorgen für genügend Luftstrom zu den hinteren Kühlern für den Mittelmotor. Die Carbonfaser für Kühlluft optimierten Felgen verdecken die Luftkanäle, über die auch heiße Luft aus den Bremsen aus Carbon und Keramik abgesaugt wird. Nicht weniger eindrucksvoll ist der Bremsweg, der bei 100 km/h 31 Meter beträgt.

An den 20-Zoll-Vorder- und den 21-Zoll- Hinterrädern befinden sich Felgen aus gefrästem und geschmiedetem Aluminium, die für einen eindrucksvollen edlen Anblick sorgen.

September 21st, 2016 at 10:47 | Kommentare deaktiviert für Lambo Centenario – edles und ultra-starkes Luxusgefährt | Permalink

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Der Weg zur Nachhaltigkeit  in Bezug auf das Haus bedeutet nichts weiter als Energiesparen und es ist ein wichtiges Thema mit Blick auf den Werterhalt, Umwelt und die Zukunft. Nachhaltigkeit gewinnt auch in der Immobilienbranche an Bedeutung. Zwischen 30 und 40 Prozent entfallen in Deutschland auf den gesamten Energieverbrauch beim Betrieb von Gebäuden. Bereits durch energieeffizientes Bauen könnte allerdings ein sehr großer Teil eingespart werden.

Heute möchte jeder Hauseigentümer, dass es bei einer Modernisierung wärmer und schöner wird – aber auf eine umweltfreundliche Weise. Jeder möchte Schimmelpilze und Schadstoffe vermeiden. Wer sein Haus heutzutage modernisiert, möchte dass sein Zuhause im Anschluss schöner und wärmer wird und zwar auf eine der umweltfreundliche Art und Weise. Gesund möchte man im Haus bleiben, denn schließlich hat jeder schon viel über Schadstoffe, Schimmelpilz und Allergien gehört und gelesen. Und Energieeinsparen soll auch gewährleistet sein, da steigt kletternde Preise für Gas, Strom und Heizöl die Kosten nach oben treiben. Das alles kann kombiniert werden und  zwar vernünftig und bezahlbar.

Materialien

Es gibt schier eine unüberschaubare Auswahl an Materialien um die Wände zu streichen oder um ein Zimmer zu renovieren. In diesem Material-Dschungel ist es nicht immer einfach, das Richtige zu finden. Wer das Wachstum von Algen oder Schimmelpilzen verhindern möchte, der sollte darauf achten, dass im Material keine Biozide (wasserlösliche Gifte) stecken, die der Regen beispielsweise dann aus der Fassade wäscht. Nach einigen Jahren wäre dann das Biozid zwar aus Anstrich und Putz verschwunden, dafür wären sie aber im Boden oder im Oberflächenwasser. Niemand möchte dann im Garten Gemüse oder Kräuter anpflanzen. Daher sollte man auf jeden Fall für außen oder innen zu mineralischen Kalkfarben, Putz und Anstrichen für eine Renovierung greifen.

Es bleibt also immer die Frage, was ist wo drin und eine Volldeklaration wäre für den Kunden transparent. Daher ist es auch ratsam ruhig mal beispielsweise „Isothiazolinome“ vor dem Kauf eines Materials zu googeln. Denn dann würde man herausfinden, dass es ein oft eingesetztes Biozid ist.

Fachleute bemühen sich bereits seit vielen Jahren die Materialien und Produkte einzuordnen und entsprechend zu analysieren. Nicht alleine nur die Schadstoffe sind es, die bei Nachhaltigkeit zählen. Auch der Lebenszyklus des Baumaterials beeinflusst die Ökobilanz ganz entscheidend. So kommt es bei Materialien auch auf den Primär-Energie-Inhalt (PEI) an. Er zeigt, wie viel Energie zum Beispiel in Holzfaserplatten steckt und das vom Produktionsweg Wald bis zur Baustelle. Der Primär-Energie-Inhalt variiert je nach Herstellung und je nach Transportweg. Trocknet der Hersteller die feucht geformten Holzmassen mit üblichem Strom, verschlechtert sich der Wert. Entstammt der Strom aus einer Turbine aus dem Flussbett, verbessert sich der PEI. Wie man sieht, können so auch während der Herstellung schon Schadstoffe entstehen. Bei einer Tonne Aluminium fallen in etwas 1,5 Tonnen an Rotschlamm (Abfallprodukt) an. Deshalb sollte Aluminium sorgfältig und bedacht genutzt und Alu-Verpackungen immer zum Wertstoffhof gebracht werden, damit Rotschlamm wieder verwertet werden kann – beispielsweise für die Herstellung von Keramik.

 

Juni 27th, 2016 at 15:34 | Kommentare deaktiviert für Nachhaltigkeit für Haus und Leben | Permalink

Group of friends with their heads together on the floorwaving isolated

Freundschaften – man liest sehr selten darüber, obwohl es ein immer aktuelles Thema ist. Denn ohne Freunde kann der Mensch nicht sein und Freunde sind im Leben wichtig. Freundschaften sind immer Gold wert. Sie bereichern unser Leben, steigern Lebensqualität und Lebenslust. Vor allem: Der wahre Wert einer Freundschaft zeigt sich immer dann, wenn es Probleme und schwierige Situationen im Leben gibt und man den Rat oder die Hilfe eines Freundes benötigt. Erst in schwierigen Zeiten zeigen sich wahre Freundschaften.

•          Eine Freundschaft ist perfekt, wenn man sich eins fühlt, aber zwei bleibt.

Freundschaft kann man mit einer Ehe und auch einer Pflanze vergleichen. Beides muss wachsen, sie brauchen viel Zuneigung und Pflege. Ob Alt oder Jung – eigentlich hat jeder einen Menschen, der liebevoll Freundin oder Freund nennen kann. Viele Freundschaften halten sogar ein Leben lang oder zumindest über viele viele Jahre. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich im Sandkasten, im Kindergarten, in der Schule oder an der Uni kennengelernt hat. Wichtig sind einzig und allein die Bedeutung der Freundschaft und die Intensität. Jeder Mensch lernt viele andere Menschen kennen, aber es sind noch lange keine Freunde.

Was die Freundschaft ausmacht

Die unterschiedlichen Ansichten über eine Freundschaft machen sich auch oft im Alter erkennbar. Die Kleinen Mädchen und Jungen würden sich wohl kaum den Kopf darüber zerbrechen, was gute Freunde ausmacht. Für sie ist wichtig, dass der Freund, mit dem sie spielen wollen, immer bei ihnen ist und mit ihnen die Zeit verbringt. Jugendliche und Teenager und Jugendliche werden mit der Frage, was eine Freundschaft ausmacht, schon eher konfrontiert. Dann werfen sich Freunden Sätze an den Kopf wie: „Was bist du nur für eine Freundin?“ oder „So einen Freund wie dich brauche ich nicht.“ Aber trotzdem haben auch junge Leute genaue Vorstellungen, was gute Freunde sind: Die beste Freundin, die einem immer zuhört – notfalls auch nachts und immer dann, wenn man gerade etwas auf dem Herzen hat, der gute Freund, der jeden Spaß mitmacht und mit dem man Pferde stehlen kann. Jugendliche setzten sich oft und intensiv mit diesem Thema auseinander.

Die Vorstellungen, was eine Freundschaft ausmacht, liegen bei den Erwachsenen anders. Zuhören ist auf jeden Fall eine Priorität in einer Freundschaft, aber auch Zuverlässigkeit und Einfühlsamkeit. Jeder hat andere Ansichten über eine Freundschaft und andere Ansprüche an eine Freundschaft.  Eigentlich ist es weniger von Bedeutung, sich zu fragen, was gute Freunde ausmacht, sondern viel wichtiger ist es, dass man seine Freundschaften wertschätzt und sie als ein wertvolles Geschenk sieht.

Juni 27th, 2016 at 15:31 | Kommentare deaktiviert für Nachhaltige Freundschaften | Permalink

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Es ist nicht ungewöhnlich, dass es immer mal wieder Streit zwischen Mieter und Vermieter gibt. Dabei geht es oftmals um die Kaution, die vom Mieter verspätet oder unvollständig an den Vermieter gezahlt wird oder die der Vermieter verspätet oder gar nicht zurückzahlt. Wer hat welche Ansprüche und was können Mieter tun, denen das Geld für eine Bar-Kaution fehlt?

Auf eine Mietsicherheit in Form einer Kaution können Vermieter nicht verzichten, denn sie tragen generell ein hohes wirtschaftliches Risiko bei einer Vermietung von Eigentum. Daher können sich Vermieter mit der Zahlung einer Kautionssumme gegen finanzielle Schäden (Mietausfälle) oder Sachschäden absichern. Es ist eine übliche Sicherheitsleistung des Mieters, die im Mietvertrag vereinbart wird.

Die Kaution sollte in aller Regel bei Mietbeginn gezahlt werden. Mit diesem Geld kann sich der Vermieter absichern, wenn der neue Mieter seinen Pflichten im Mietvertrag nicht nachkommen sollte oder er dem Vermieter Mietzahlungen schuldig bleibt. Laut Gesetz (§ 551 BGB) darf die Kaution – ohne Betriebskosten- oder Heizkosten-Vorauszahlungen – höchstens drei Monatsmieten betragen. Gezahlt werden kann diese

•          per Überweisung auf Kautionskonto, Sparbuch oder Tagesgeldkonto. 

•          auf ein an den Vermieter verpfändetes Sparbuch.

•          durch eine Bankbürgschaft, bei der die Bank für den Mieter bürgt.

•          in bar an den Vermieter.

Bei einer Barzahlung (Barkaution) wird dem Vermieter der Geldbetrag in bar übergeben. Der Vermieter ist verpflichtet, die Kaution zu den üblichen Konditionen auf einer Bank anzulegen und zwar mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist und zum aktuellen Zinssatz. Die Zinserträge daraus stehen nur dem Mieter zu. Nach dem Ende des Mietverhältnisses muss die Kaution vom Vermieter schnellst möglichst zurückgezahlt werden. Die Zinsen selbst sind aber nicht jährlich auszuzahlen, sondern sie erhöhen die Kautionssumme.

Ratenzahlung

Fehlt dem Mieter das Geld für eine Barzahlung der Kaution, so kann diese auch in drei Teilzahlungen geleistet werden. Wobei die Zahlung der ersten Kautions-Rate zu Beginn des Mietverhältnisses fällig wird und die folgenden beiden Ratenzahlungen dann mit den beiden nächsten Mietzahlungen gezahlt werden müssen.

Kündigungsgrund

Neu seit dem 1. Mai 2013 ist allerdings die gesetzliche Regelung (§ 569 BGB), dass der Vermieter das Mietverhältnis fristlos kündigen darf, wenn der Mieter mit Zahlung der Kaution in Höhe von zwei Monatsmieten sich im Verzug befindet. Unwirksam wird die fristlose Kündigung allerdings, wenn der Mieter die Zahlung rechtzeitig nachholt. Für die Kündigung bedarf es keiner vorherigen Abmahnung und es muss auch keine erneute Zahlungsfrist eingeräumt werden.

Rückzahlung

Hat der Vermieter bei Auszug noch Forderungen an den Mieter, so kann er auch seinem Rückhaltungsrecht in Höhe der Forderung Gebrauch machen. Über diese Höhe muss er baldmöglichst abrechnen und darf sich keine drei oder sechs Monate Zeit dafür lassen.

 

Juni 27th, 2016 at 15:30 | Kommentare deaktiviert für Kaution – Sicherheit für den Vermieter | Permalink

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Um seinen Garten so zu gestalten, dass er zu einer Wohlfühl-Oase wird und eine Bereicherung für die Freizeit, sollten einige Tipps beachtet werden. Für alle Garten-Neulinge ist es wichtig zu wissen, dass eine Gartengestaltung nie abgeschlossen ist, sondern erst im Lauf der Zeit und der Jahre Gestalt annimmt.

Zunächst muss jeder für sich überlegen, wie denn der Garten aussehen soll? Naturnah, mit Wasser oder mit einem Kräuternutzgarten? Welchen Stil soll der Garten haben? Wer sich nicht ständig um den Garten kümmern kann und viel Platz zur Verfügung hat, kann sich einen Schwimmteich anlegen. Und wenn jemand bunte Farben und Blumen in Hülle und Fülle liebt, sollte Staudenbeete, Zäune und niedrige Hecken einrichten, in dem je nach Jahreszeit bunte Blüten für und Romantik und Blumenvielfalt sorgen.

Der Nutzgarten

Soll immer frisches Obst oder Gemüse geerntet werden, dann müssen hier zum einen Beete angelegt und zum anderen Pflanzen und Bäume gekauft werden. Vor allem werden auch die richtigen Gerätschaften benötigt, um Böden zu bearbeiten, Samen auszulegen und um junge Pflanzen zu setzen.

Der Freizeitgarten

Mit einer überdachten Pergola, Terrasse und einer weitläufigen Rasenfläche kann der Garten überwiegend für Freizeit, Entspannung und Erholung genutzt werden. Wenn Kinder auf dem Gartengrundstück spielen, dürfen keine giftigen Pflanzen gesetzt werden und ein Schwimmteich muss abgesichert sein, damit den Kindern nichts passiert.

Für alle, die sich nicht ständig um den Garten kümmern können oder möchten, sollten für den pflegeleichten Garten Bodendecker pflanzen. Sie sehen immer gepflegt aus, eignen sich auch für den Garten vor dem Haus und machen kaum Arbeit. Des Weiteren sollte sich eine automatische Bewässerungsanlage angeschafft werden. Morgens und abends gießen entfällt, da die Bewässerung für ausreichend Wasser in den Beeten sorgt. Auch Rasenkanten schaffen Erleichterung. Denn am Rand lässt es sich einfacher mähen. Das Ausbringen von Rindenmulch mit einer Schicht von drei bis fünf Zentimetern verhindert das Wuchern von Unkraut. Es werden wunderschöne Blütenhecken (beispielsweise Bambus, Rhododendron, Kirschlorbeer) angeboten, die besonders zum Pflanzen geeignet sind, weil sie fast gar nicht oder nur wenig geschnitten werden müssen.

Tipps für Garten-Sitzplätze

Als erstes sollte der Garten-Sitzplatz vor fremden Blicken mit einem Sichtschutz abgeschirmt werden. So entsteht Privatsphäre, in der man seine Freizeit ungestört genießen kann. Der Blick kann in die Ferne schweifen oder auf den übrigen Garten.

  • Als Dach eignen sich eine Pergola, ein Pavillon oder auch ein gespanntes Segeltuch, das vor Nieselregen und Sonne schützt.
  • Der Boden sollte aus Platten und Pflastersteinen bestehen und rutschfest sein. Er muss eben sein, damit Tische und Stühle nicht wackeln.
  • Kräuter, bunte Beet- oder Pfingstrosen, Duftveilchen oder die Schwertlilie  verströmen ein herrliches Aroma und lasen den Sitzplatz zu einem sinnlichen Garten-Erlebnis werden.
Juni 27th, 2016 at 15:24 | Kommentare deaktiviert für Garten gestalten | Permalink

Laub BirgitH - pixelio

Getreu dem Motto „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem lieben Nachbarn nicht gefällt“ gibt es immer wieder Streit von benachbarten Grundstückseigentümern. Die Gründe sind vielseitiger Natur, aber die meisten Streitigkeiten entstehen über das Laub, das auf dem eigenen Grundstück landet oder der Ärger entsteht wegen der Äste des benachbarten Baumes, die über das eigene Grundstück ragen.

Vor vielen Jahren wurden solche Klagen vor den Gerichten noch erfolgreich behandelt. Mittlerweile allerdings werden diese Ansprüche von Grundstückseigentümern anhand des § 906 BGB entschieden und Laubfall und Samenflug gelten als „ähnliche von einem anderen Grundstück ausgehende Einwirkungen“ wie Dämpfe, Gase, Dämpfe, Rauch und Gerüche.

Dies bedeutet, dass Samenflug und Laubfall in der Hauptsache als Immissionen (Einwirkung von Störfaktoren aus der Umwelt) in der Rechtsprechung behandelt werden und nach § 906 BGB untersucht werden, ob Samenflug und Laubfall wesentlich und ortüblich sind. Seit 1988 besagt die Rechtsprechung, dass Grundstückseigentümer diese Einwirkungen von den Bäumen des Nachbargrundstücks – ähnlich wie ein Naturereignis – hinnehmen müssen. Diese Regelung gilt jedenfalls, wenn das Grundstück in einer Gegend liegt, in der Gärten mit Nadelbäumen häufiger anzutreffen sind. Selbst wenn der Nadel- oder Laubabwurf eine deutliche Beeinträchtigung darstellt, ist das im Sinne des Gesetzes ortsüblich. Ein Abwehranspruch des Nachbarn ist daher ausgeschlossen, weil er zur Duldung des Nadelfalls verpflichtet ist.

Laubfall gehört zu den Naturkräften

Baumpflanzungen an der Grundstücksgrenze sind erlaubt und rechtmäßig – vorausgesetzt sie halten die vorgeschriebenen Grundstücks- Grenzabstände ein. „Dass aber von einem rechtmäßig angepflanzten Baum Laub auf das Nachbargrundstück geweht wird, hat der Eigentümer nicht zu verantworten, darin liegt keine Störungshandlung im Sinn des § 1004 BGB, sondern ein vom menschlichen Willen unabhängiges Walten der Naturkräfte.“ (Dehner, Nachbarrecht, 7. Aufl. B § 16, S. 13).

  • Wegen dieser gerichtlichen Auffassung können keinerlei Ansprüche gegen den Nachbarn geltend gemacht werden.

Der Grundstückseigentümer hat also auch bei noch so starker Verschmutzung durch Laubfall oder Samenflug keine gesetzliche und rechtliche Handhabe auf das Beseitigen des Baum-Abfalls oder auf die Fällung des Baumes auf dem Nachbargrundstück.

Nachbarrechtsgesetz der Bundesländer

Regelungen zu allen Eventualitäten, die das Nachbarschaftsverhältnis beeinflussen könnten, werden auch im Nachbarrechtsgesetz der jeweiligen Bundesländer getroffen und geregelt. Diese beinhalten beispielsweise die Bestimmung von der Einhaltung der Grenze zum Nachbargrundstück oder auch das Maß des Abstands für die Bepflanzung von Bäumen und Sträuchern an der Grundstücksgrenze, damit nicht das Nachbargrundstück beeinträchtigt wird.

Die Gesetze zum Nachbarrecht in den einzelnen Bundesländern zeigen zwar deutliche Parallelen auf, aber sie sollten auch die gegenwärtige und aktuellste  Gesetzestext-Ausgabe des jeweiligen Bundeslandes verwenden. Damit ist es dann auch möglich, dass man sich vor Gericht gegen eventuelle Beeinträchtigungen oder Beschädigungen des Eigentums durch den Nachbarn wehren kann, indem man nämlich den richtigen Text aus dem richtigen Nachbarrechtsgesetz und aus dem richtigen Bundesland zitiert.

 

Juni 27th, 2016 at 15:16 | Kommentare deaktiviert für Das Laub vom Nachbarn | Permalink